Race Against Cancer
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Sport und Krebs: Das schliesst sich doch nicht aus!

Du musst dich scho­nen! Wer an Krebs er­krankt ist, kennt die­se Auf­for­de­rung in und aus­wen­dig. So wich­tig der gu­te Rat ist, so rich­tig ist auch: Körper­li­che Ak­ti­vität kann hel­fen wie­der Ver­trau­en in den Körper zu fin­den und wirkt sich po­si­tiv auf die Le­bens­qua­lität aus. Des­halb: Mit­ma­chen und ganz oh­ne Leis­tungs­druck da­bei sein, am 27. Au­gust 2011, bei «Un­ter­wegs ge­gen Krebs», der So­li­da­ritäts­wan­de­rung zu­guns­ten der Krebs­li­ga Schweiz.

Sport und Krebs – ein Paar, das ir­gend­wie nicht zu­sam­men pas­sen mag. Stimmt nicht, be­le­gen Stu­di­en. Sport und Be­we­gung, so weiss man heu­te, können das Im­mun­sys­tem güns­tig be­ein­flus­sen und bei Krebs­be­trof­fe­nen gar die als Fa­ti­gue be­zeich­ne­te chro­ni­sche Müdig­keit mil­dern. Auch das Rück­fall­ri­si­ko von Krebs­be­trof­fe­nen be­ein­flusst körper­li­che Ak­ti­vität auf po­si­ti­ve Wei­se: Um bis zu 40 Pro­zent ge­hen bei Frau­en die Sterb­lich­keit wie das Ri­si­ko, aber­mals an Brust­k­rebs zu er­kran­ken, zurück. Die Ge­fahr ei­nes Darm­k­rebs-Rück­falls kann in glei­cher Grössen­ord­nung re­du­ziert wer­den, und selbst bei Pro­sta­ta­k­rebs un­ter­st­reicht die Wis­sen­schaft die po­si­ti­ve Be­deu­tung von re­gelmässi­ger Be­we­gung.

Da­mit Sport aber über­haupt wir­ken kann, ist Kon­ti­nuität ge­fragt. «45 Mi­nu­ten körper­li­che Be­we­gung täglich», emp­fiehlt Bea­te Schnei­der, Lei­te­rin der Fach­s­tel­le «Be­we­gung und Sport» der Krebs­li­ga Schweiz. Da­zu zählen Gar­ten­ar­beit eben­so wie an­de­re All­tags­be­las­tun­gen. Oder aber, man be­sucht ge­zielt drei Mal wöchent­lich ein Aus­dau­er- und Kraft­trai­ning. Die Wahl der Sport­art ist da­bei we­ni­ger ent­schei­dend, als viel­mehr, dass man auch ein klein we­nig ins Schwit­zen kommt. Die In­ten­sität al­ler­dings hängt von der in­di­vi­du­el­len Ver­fas­sung und Er­kran­kung ab.

Um zu ver­mei­den, sich gleich zu An­fang zu über­for­dern, lohnt sich ein sanf­ter Ein­s­tieg, bei­spiels­wei­se über ei­ne am­bu­lan­te Krebss­port­grup­pe. Un­ter fach­kun­di­ger Lei­tung ste­hen dort nicht die sport­li­che Leis­tung, son­dern die Ge­mein­schaft und die an die in­di­vi­du­el­le Krank­heit an­ge­pass­te Be­we­gung im Mit­tel­punkt. An ver­schie­de­nen Or­ten ent­ste­hen der­zeit auch on­ko­lo­gi­sche Re­ha­bi­li­ta­ti­on­s­pro­gram­me, wel­che die Sportthe­ra­pie eben­falls als fes­ten Be­stand­teil ha­ben.

Mehr In­for­ma­tio­nen zu den Be­we­gungs- und Sport­kur­sen so­wie den Pro­jek­ten On­ko­lo­gi­sche Re­ha­bi­li­ta­ti­on er­hal­ten Sie bei der Krebs­li­ga Schweiz:

http://www.krebs­li­ga.ch/de/le­ben_mit_krebs/kur­se__se­mi­na­re__grup­pen/

Scho­nen ist gut, Be­we­gung ist bes­ser. Ge­mein­sam mit an­de­ren et­was er­le­ben und teil­ha­ben am So­li­da­ritätse­vent «Un­ter­wegs ge­gen Krebs», das können auch Sie als Krebs­be­trof­fe­ne mit ih­ren An­gehöri­gen und Freun­den. Wan­dern Sie mit, so viel Sie vermögen. Der Shutt­le Bus über­nimmt den Rest. Die Krebs­li­ga freut sich auf Sie.

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